Frontalaufnahme einer Wespe

Unangenehme Sommergerüche und was man dagegen tun kann

15.05.2019

Der Sommer kommt und das riecht man auch. Unter den warmen Strahlen der Sonne erwachen unzählige Blumen, Gräser und Mülltonnen zum Leben. Zwischen Flieder und Geranien grüßen Fäulnisnoten verschiedenster Odeurs. Gut versteckt hinter Hausecken und Thujenhecken glühen die Biotonnen, Kompost- und Misthaufen an warmen Tagen noch meilenweit mit dem Wind. Physikalisch können sich Düfte und Gerüche in warmer Luft übrigens auch viel besser ausbreiten als in kalter. Nächstes Problem: Insekten feiern grundsätzlich immer da wo es duftet. Und völlig egal wie es duftet. Schweißausbruch oder Früchtekuchen, da wird nicht mehr unterschieden. Und Wespen sind ja überhaupt immer am Start. Diese kleinen gestreiften Partytiger. Aber: Mit ein paar Tricks und einem duften Tipp kann der Sommer frisch und ohne Wespen kommen.

Wer oder was stinkt hier eigentlich?

Und wie entstehen die unangenehmen Gerüche genau? Eigentlich müffelt nämlich weder der Müll noch der Kollege im Sportgewand selbst, sondern die Arbeit unzähliger Mikroorganismen die immer dort auftreten wo gute Bedingungen herrschen. Am liebsten eben warm, feucht und mit reichlich Nährstoffen. Im Kühlschrank (und im Winter) fühlen sich Bakterien, Schimmel, Keime und andere Verwesungshelfer bei weitem nicht so wohl wie an der warmen Sommerluft. Von unangenehmen Gerüchen hält man sich dann lieber fern. Das hat auch guten Grund, denn was ekelerregend riecht, das essen wir nicht – ein sinnvoller Schutzmechanismus der Evolution, gerade bei Kindern. Für die meisten Fliegensorten duftet Fäulnis allerdings schlicht unwiderstehlich und bietet den besten Nährboden für den Nachwuchs. Wir rümpfen da allerdings die Nase – und bringen öfter mal den Müll raus. Kleiner Tipp von Oma: Biomüll in altes Zeitungspapier wickeln – hält neugierige Insekten fern und nimmt der Fäulnis die Feuchtigkeit.

Lifehacks aus der Chemiestunde.

Nicht alles stinkt gleich: Der Duftstoff von faulem Fisch und gammligem Wasser nennt sich beispielsweise Methylisoborneol. Schon geringste Konzentrationen von nur zehn Mikrogramm sind ausreichend um von empfindlichen Nasen erschnuppert zu werden. Die biotische Zersetzung trennt dabei grundsätzlich in organische (Propionsäure, Essigsäure, Buttersäure, Ethanol und Amine) und anorganische Stoffe (wie Amoniak und Schwefelwasserstoff). Ausnahmslos alle „Verfallsgase“ riechen  für uns Menschen ausgesprochen unangenehm, können aber beispielsweise – natürlich luftdicht versiegelt – als Biogas in Biomassekraftwerken genutzt werden. Das hat man aber selten zuhause, darum ein anderer Chemietipp für frisches Obst: Äpfel verströmen das ganz natürliche “Reifungsgas” Ethylen. Bananen, Birnen, Broccoli, Blumenkohl, Gurken und Tomaten reagieren sehr empfindlich auf dieses Gas und reifen so sehr schnell nach. Getrennt aufbewahrt duftet es dann natürlich länger frisch als faulig. Eine halbe Zitrone im Kühlschrank wirkt übrigens desinfinzierend, eine halbe Zwiebel neutralisiert Gerüche dafür wirkungsvoll.

Das Biotop Biotonne.

Gegen den altbekannten braunen Stimmungskiller für Lebensmittelabfälle gibt es gleich eine ganze Reihe wirksamer Hausmittelchen. Zuallererst: Vielleicht einfach mal nicht direkt in die pralle Sonne stellen. Und sonst: Mit Tafelessig wäscht man jeden Geruch weg – etwas Kaffeesatz oder zerstoßene Holzkohle sind in jedem Müllsack wirksame Geruchsneutralisierer. Auch Kaisernatron (Backpulver im Oma-Sprech, Natriumhydrogencarbonat für die Chemiker) gilt im Haushalt als magische Allzweckwaffe – ein Säckchen am Boden der Biotonne verstreut, saugt das Backpulver üble Gerüche über Nacht einfach aus der Luft. Zwischenruf von den Chemikern: Bei Metallbehältern bitte Vorsicht, Backpulver kann das Material angreifen. Das Päckchen Natron hier also lieber in einer Tasse in die Tonne stellen.

Feuchtgebiet Zimmerpflanze.

Und wenn im Zimmer weit und breit kein Biomüll rumsteht, dann sind es vielleicht die Zimmerpflanzen. Eigentlich machen die das Raumklima ja besser, viele Pflanzen arbeiten sogar als regelrechte Luftfilter, oder sind besonders gut gegen Tabakgeruch (Gummibaum, Orchidee, Aloe Vera, Ficus Iongifolia, Tracena, uvm.) Im Sommer natürlich öfter durstig, gießt man die guten Zimmerpflanzen dann aber gern mal zu viel. Der Topf wird zum Sumpfgebiet und wieder meldet sich das Methylisoborneol. Für mehr frische Luft die Erde also erst kurz mit dem Finger prüfen, und nur dann gießen, wenn die Oberfläche trocken ist.

Kleine Partytiger und andere ungebetene Gäste.

Finger weg übrigens auch bei Wespen, die werden wirklich extrem schnell bissig. Gerade wenn man wild fuchtelnd ihre spontanen Freiluftparties stört – interessanterweise immer genau dort wo man gerade selbst ein schönes Plätzchen gefunden hat. Aber: Da hilft seit jeher Nelkenduft. Eine gespickte Orange oder Zitrone ist zwar etwas weihnachtlich, aber durchaus wirksam. Lavendel duftet da deutlich sommerlicher, beruhigt (vielleicht auch Wespengemüter) und hält außerdem zuverlässig Motten und Mücken fern. Wer sich zwischen allen Sommerdüften aber einfach entspannt und ungestört zurücklehnen möchte, nutzt die Premium Duftessenzen von Aromea. Damit neutralisiert man nämlich zuverlässig sämtliche Störgerüche und genießt den duftenden Sommertraum dann ganz ohne unangenehme Überraschungen. Einfach so.

Durchatmen ohne Überraschungen - mit Aromea Airdesign

Eine halbe Zitrone im Kühlschrank wirkt desinfinzierend, eine halbe Zwiebel neutralisiert. Und Backnatron ist die Allzweckwaffe gegen Gerüche aller Art.

Dufte Haushaltstipps von Oma Aromea

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